A. Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Sebastian Dembinski, handelnd unter der Bezeichnung „Shoremedia“ (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“) über Leistungen in den Bereichen Webdesign, Online-Marketing und erfolgsbasiertes Recruiting.

2. Vertragsgegenstand

(1) Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, Online-Marketing (insbesondere Google Ads, Social Media Marketing und Suchmaschinenoptimierung) sowie Recruiting-Dienstleistungen über Online-Marketing-Kampagnen, Bewerber-Landingpages und begleitende Medienproduktionen.

(2) Für Recruiting-Leistungen gelten zusätzlich die besonderen Bestimmungen in Abschnitt B dieser AGB.

3. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Durchführung des Projekts erforderlichen Informationen, Unterlagen, Zugänge und Entscheidungen rechtzeitig bereitzustellen.

(2) Verzögerungen, die durch fehlende Mitwirkung des Kunden entstehen, verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.

(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, nach schriftlicher Erinnerung und angemessener Fristsetzung die Arbeiten einzustellen, solange erforderliche Mitwirkungen nicht erfolgen.

(4) Die Zahlungspflichten des Kunden bleiben hiervon unberührt.

4. Zahlungsbedingungen

(1) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(2) Zahlungen erfolgen ausschließlich per Banküberweisung auf das vom Auftragnehmer angegebene Konto.

(3) Rechnungen sind sofort ohne Abzug fällig.

(4) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.

5. Zahlungsmodelle für Webdesign- und Marketingprojekte

(1) Der Kunde kann zwischen folgenden Zahlungsmodellen wählen:

a) Einmalzahlung vor Projektstart

Der gesamte Betrag wird vor Projektbeginn fällig. Vorteil: Der Kunde erhält einen Rabatt von 5 % auf den Gesamtpreis.

b) Zahlung in 3 Monatsraten (Standardmodell)

Der Projektpreis wird in drei gleichen Raten ab Projektstart monatlich fällig. Die Raten sind unabhängig vom Projektfortschritt zu zahlen. Bleibt eine Freigabe, Feedback oder Rückmeldung des Kunden aus, gelten die vereinbarten Zahlungszeitpunkte dennoch als Fälligkeitszeitpunkte.

c) Zahlung in 6 Monatsraten

Der Betrag kann in sechs gleichen Monatsraten gezahlt werden. Aufgrund des längeren Zahlungszeitraums fällt ein Aufpreis von 5 % an. Auch hier gelten die vereinbarten Zahlungstermine unabhängig vom Projektfortschritt.

(2) Der Auftragnehmer ist berechtigt, nach Eingang der ersten Rate mit der Umsetzung des Projekts zu beginnen. Kommt der Kunde mit einer Rate in Verzug, wird der gesamte Restbetrag sofort fällig.

(3) Die Zahlungspflicht des Kunden besteht unabhängig davon, ob der Kunde seine Mitwirkungspflichten (z. B. Bereitstellung von Inhalten, Feedback oder Freigaben) erfüllt. Der Auftragnehmer gilt als seiner Leistungspflicht nachgekommen, sobald die vereinbarten Leistungen zur Abnahme bereitgestellt oder dem Kunden in einer zugänglichen Form (z. B. Vorschau-URL, Staging-System, Figma-Entwurf oder PDF-Layout) übermittelt wurden.

6. Projektunterbrechung und Projektbeendigung aufgrund fehlender Mitwirkung

(1) Reagiert der Kunde trotz schriftlicher Erinnerung über einen Zeitraum von 45 Tagen nicht oder stellt er erforderliche Inhalte, Freigaben oder Entscheidungen nicht bereit, ist der Auftragnehmer berechtigt, das Projekt vorübergehend auszusetzen. Der vereinbarte Zahlungsplan läuft in dieser Zeit unverändert weiter.

(2) Erfolgt über einen Zeitraum von 6 Monaten keine ausreichende Mitwirkung des Kunden, gilt das Projekt als beendet. Eine Reaktivierung ist dann nur gegen Zahlung einer Wiederaufnahmegebühr in Höhe von 15 % des Gesamtbetrags möglich.

(3) Die bereits erbrachten Leistungen bleiben in jedem Fall geschuldet und sind unabhängig vom Projektstatus vollständig zu vergüten.

7. Urheber- und Nutzungsrechte

(1) Der Auftragnehmer überträgt dem Kunden nach vollständiger Zahlung das einfache, nicht ausschließliche Nutzungsrecht an den im Rahmen des Auftrags erstellten Leistungen.

(2) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Rechte beim Auftragnehmer.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, den Namen des Auftragnehmers im Impressum der erstellten Website zu nennen, sofern dies in seiner Branche nicht unüblich ist.

(4) Der Auftragnehmer darf entstandene Arbeiten zu Referenzzwecken öffentlich darstellen (z. B. auf der eigenen Website oder in Social-Media-Profilen).

8. Leistungsabnahme

(1) Nach Fertigstellung teilt der Auftragnehmer dem Kunden die Abnahmebereitschaft mit.

(2) Der Kunde ist verpflichtet, die Leistungen innerhalb von zehn Werktagen zu prüfen und etwaige Mängel schriftlich zu rügen.

(3) Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Mängelanzeige, gilt die Leistung als abgenommen.

9. Gewährleistung und Haftung

(1) Für Mängel der vereinbarten Leistungen haftet der Auftragnehmer nach den Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung, soweit in diesen AGB nichts Abweichendes geregelt ist.

(2) Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen unverzüglich nach Erhalt auf etwaige Mängel zu überprüfen. Etwaige offensichtliche Mängel sind spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung schriftlich anzuzeigen. Unterbleibt die Anzeige, gelten die Leistungen als genehmigt, es sei denn, der Mangel war bei der Untersuchung nicht erkennbar.

(3) Im Falle berechtigter Mängelrügen hat der Auftragnehmer das Recht zur Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist. Erst nach zweimaligem Fehlschlagen der Nacherfüllung kann der Kunde Minderung oder Rücktritt verlangen. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht, soweit in diesen AGB nichts anderes bestimmt ist.

(4) Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch höhere Gewalt, Naturereignisse, Krieg, Streik, behördliche Maßnahmen, Strom- oder Internetausfälle, technische Störungen oder sonstige vom Auftragnehmer nicht zu vertretende Umstände verursacht werden. Dies gilt auch, wenn solche Umstände bei beauftragten Dritten eintreten.

(5) Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt

– bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,

– bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

– aufgrund eines Garantieversprechens, soweit nichts anderes geregelt ist,

– aufgrund zwingender gesetzlicher Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz.

(6) Bei fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(7) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

(8) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.

10. Haftungsausschluss für Website-Ausfälle und Sicherheitsvorfälle

Der Auftragnehmer haftet nicht für Ausfälle der Website, Datenverluste, Sicherheitsvorfälle, Hackerangriffe, Malware-Infektionen oder sonstige Beeinträchtigungen der Website oder Serverinfrastruktur, sofern diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Auftragnehmers beruhen. Dies gilt insbesondere für Störungen, die durch Hosting-Anbieter, Drittanbieter-Software, Plugins, Serverkonfigurationen oder Sicherheitslücken verursacht werden, auf die der Auftragnehmer keinen direkten Einfluss hat.

11. Erstellung von Rechtstexten (z. B. Datenschutzerklärungen, Impressum)

(1) Soweit der Auftragnehmer dem Kunden rechtliche Texte wie Datenschutzerklärungen, Impressumstexte oder Cookie-Hinweise zur Verfügung stellt, geschieht dies ausschließlich als unverbindlicher Zusatzservice im Rahmen der Webseitenerstellung. Eine rechtliche Beratung oder Prüfung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) findet nicht statt.

(2) Die bereitgestellten Texte basieren, sofern nicht anders vereinbart, auf öffentlich zugänglichen Generatoren (z. B. IT-Recht Kanzlei München) oder standardisierten Mustern. Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für deren Vollständigkeit, Richtigkeit oder dauerhafte rechtliche Aktualität.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, die bereitgestellten Texte vor Veröffentlichung rechtlich prüfen oder durch einen spezialisierten Rechtsanwalt bzw. Datenschutzbeauftragten freigeben zu lassen.

(4) Eine Haftung des Auftragnehmers für Abmahnungen, Bußgelder oder sonstige rechtliche Konsequenzen, die aus der Nutzung der bereitgestellten Texte resultieren, ist ausgeschlossen, sofern diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Auftragnehmers beruhen.

12. Website-Wartung und Pflege

(1) Soweit der Auftragnehmer für den Kunden die regelmäßige Wartung und Pflege einer Website übernimmt, umfasst dies – sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart – insbesondere die Durchführung von System-, Plugin- und Theme-Updates, die Aktualisierung der PHP-Version sowie die allgemeine technische Funktionsprüfung.

(2) Die Wartung erfolgt nach bestem Wissen und mit der gebotenen Sorgfalt. Dem Auftragnehmer ist bewusst, dass durch Updates von Systemen, Themes oder Plugins technische Inkompatibilitäten, Darstellungsfehler oder Funktionsstörungen entstehen können, auf die er keinen Einfluss hat. Der Auftragnehmer übernimmt daher keine Haftung für Funktionsstörungen, Datenverluste oder sonstige Beeinträchtigungen, die infolge solcher Updates auftreten, sofern diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Auftragnehmers beruhen.

(3) Etwaige nach Updates erforderliche Anpassungen, Fehlerbehebungen oder Wiederherstellungen werden – soweit nicht ausdrücklich im Wartungsvertrag enthalten – gesondert vergütet.

(4) Der Auftragnehmer empfiehlt dem Kunden, regelmäßig vollständige Backups seiner Website anzulegen. Sofern die Durchführung von Backups Bestandteil der Wartungsleistung ist, wird das Backup unmittelbar vor der Durchführung von System- oder Plugin-Updates erstellt. Eine vollständige Datensicherungspflicht des Auftragnehmers besteht nur, wenn diese ausdrücklich vertraglich vereinbart wurde.

(5) Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch Server-, Hosting-, Domain- oder Drittanbieterprobleme (z. B. bei Webhostern oder Plugin-Anbietern) entstehen, auf die er keinen Einfluss hat.

B. Besondere Bestimmungen für Recruiting-Leistungen

13. Leistungsgegenstand

(1) Der Auftragnehmer bietet Recruiting-Dienstleistungen an, bei denen qualifizierte Bewerber über Online-Marketing-Kampagnen, Landingpages und Video-Content generiert werden.

(2) Die Vergütung erfolgt ausschließlich im Erfolgsfall, das heißt nur bei erfolgreicher Einstellung eines durch den Auftragnehmer vermittelten Bewerbers.

(3) Zusätzlich zur erfolgsabhängigen Vergütung trägt der Kunde die vereinbarten Werbekosten (Ad-Budget), die unabhängig vom Erfolg fällig sind.

14. Vergütung

(1) Die Vergütung beträgt pro erfolgreicher Einstellung:

1–3 Einstellungen: 2.500 € pro Einstellung

4–7 Einstellungen: 2.100 € pro Einstellung

ab 8 Einstellungen: 1.800 € pro Einstellung

jeweils zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.

(2) Eine Einstellung gilt als erfolgt, sobald zwischen dem Kunden (oder einem mit ihm verbundenen Unternehmen) und einem vom Auftragnehmer vermittelten Bewerber ein Arbeits- oder Dienstvertrag geschlossen wird – unabhängig davon, ob das Arbeitsverhältnis tatsächlich aufgenommen wird.

(3) Der Vergütungsanspruch entsteht auch dann, wenn der Bewerber innerhalb von sechs Monaten nach Erstvorstellung durch den Auftragnehmer beim Kunden eingestellt wird.

(4) Der Kunde ist verpflichtet, den Auftragnehmer unverzüglich, spätestens innerhalb von sieben Tagen nach Vertragsschluss, schriftlich über eine erfolgte Einstellung zu informieren und die relevanten Vertragsdaten (Name des Bewerbers, Einstellungsdatum) mitzuteilen.

(5) Unterlässt der Kunde diese Mitteilung vorsätzlich oder grob fahrlässig, ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe der vereinbarten Vergütung pro Einstellung zu verlangen.

15. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt alle für die Kampagne erforderlichen Informationen, Logos, Bilder und Unternehmensdaten rechtzeitig bereit.

(2) Der Kunde verpflichtet sich, Bewerbungen über die vom Auftragnehmer bereitgestellten Kommunikationswege entgegenzunehmen und Rückmeldungen zum Status der Bewerbungen (z. B. Vorstellungsgespräch, Einstellung, Absage) zu geben.

(3) Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, kann der Auftragnehmer nach schriftlicher Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten oder die Arbeiten einstellen. In diesem Fall werden bereits entstandene Aufwendungen sowie vereinbarte Vergütungen anteilig in Rechnung gestellt.

16. Meldung und Bestätigung von Bewerbungen und Einstellungen

(1) Der Kunde ist verpflichtet, jede eingehende Bewerbung, die im zeitlichen Zusammenhang mit den vom Auftragnehmer durchgeführten Recruiting-Maßnahmen steht, unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von sieben Werktagen, an den Auftragnehmer weiterzuleiten oder schriftlich zu melden. Dies gilt unabhängig davon, über welchen Weg die Bewerbung eingeht (z. B. Landingpage, E-Mail, Telefon, Social Media, WhatsApp, persönliche Übergabe).

(2) Der Kunde ist verpflichtet, jede erfolgte Einstellung eines vom Auftragnehmer vermittelten Bewerbers unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von sieben Tagen nach Vertragsunterzeichnung, schriftlich mitzuteilen. Als Nachweis gelten insbesondere:
– eine schriftliche Bestätigung des Kunden (E-Mail ausreichend),
– ein unterzeichneter Arbeits- oder Dienstvertrag (Kopie oder anonymisiert),
– eine interne Einstellungsbestätigung,
– eine schriftliche Rückmeldung des Bewerbers.

(3) Behauptet der Kunde, dass ein Bewerber nicht durch die Recruiting-Maßnahmen des Auftragnehmers zu ihm gelangt sei, trägt der Kunde die Beweislast. Er hat in diesem Fall konkret und nachvollziehbar darzulegen, über welchen anderen Weg und zu welchem Zeitpunkt die Bewerbung eingegangen ist.

(4) Reagiert der Kunde auf eine Anfrage zur Einstellungsbestätigung trotz schriftlicher Aufforderung innerhalb von 14 Tagen nicht, gilt die Einstellung als erfolgt, wenn der Auftragnehmer die Einstellung auf andere Weise nachweist. Geeignete Nachweise sind insbesondere:
– öffentlich einsehbare Informationen (z. B. Website, Social Media),
– Aktualisierungen in beruflichen Profilen (z. B. LinkedIn, Xing),
– Rückmeldungen des Bewerbers,
– sonstige objektiv geeignete Indizien.

(5) Kommt der Kunde seinen Meldepflichten wiederholt oder vorsätzlich nicht nach, ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe der vollen Vergütung pro Einstellung zu verlangen. Die Geltendmachung weiterer Schäden bleibt unberührt.

(6) Der Kunde stellt sicher, dass Bewerber gemäß Art. 13 DSGVO darüber informiert werden, dass im Falle einer Einstellung personenbezogene Daten (Name, Einstellungsdatum) an den Auftragnehmer zur Abrechnung der erfolgsbasierten Vergütung übermittelt werden.

17. Zahlungen und Fälligkeit im Recruiting

(1) Die Werbekosten (z. B. Budget für Meta-Ads oder Google Ads) werden direkt an den jeweiligen Werbeträger entrichtet. Der Kunde richtet hierzu eigene Werbekonten ein oder gewährt dem Auftragnehmer Zugriff auf bestehende Konten. Der Auftragnehmer tritt ausschließlich als Dienstleister für die strategische und operative Betreuung der Kampagnen auf.

(2) Sofern abweichend vereinbart, kann der Auftragnehmer Werbekosten im Namen des Kunden vorstrecken. In diesem Fall erfolgt die Weiterberechnung der tatsächlich angefallenen Werbekosten gegen Nachweis.

(3) Die erfolgsabhängige Vergütung des Auftragnehmers wird mit Abschluss eines Arbeits- oder Dienstvertrags zwischen dem Kunden (oder einem verbundenen Unternehmen) und einem vom Auftragnehmer vermittelten Bewerber fällig und ist innerhalb von 14 Tagen zahlbar.

(4) Erfolgt keine Mitteilung, weist der Auftragnehmer jedoch eine Einstellung nach (z. B. über öffentliche Profile, Bewerberrückmeldungen oder sonstige Nachweise), gilt die Rechnung ebenfalls als berechtigt und fällig.

(5) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 288 BGB.

18. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen Auftragnehmer und Kunde ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.

(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Anstelle der unwirksamen Regelung tritt eine rechtlich zulässige Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

19. Vertragskommunikation in Textform

Erklärungen, Freigaben oder Mitteilungen im Rahmen der Vertragsabwicklung können in Textform (z. B. per E-Mail oder über ein Projektmanagement-Tool) erfolgen und sind auch ohne handschriftliche Unterschrift rechtsverbindlich.

C. Informationen zum Datenschutz (nach Art. 13 DSGVO)

1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen

1.1
Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit unserer Beauftragung. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können.

1.2
Verantwortlicher für die Datenverarbeitung im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist
Sebastian Dembinski, handelnd unter der Bezeichnung „Shoremedia“,
Rosenweg 10, 24235 Wendtorf, Deutschland,
Tel.: 04343 4339822, E-Mail: hallo@shoremedia.de

1.3
Der Verantwortliche ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung personenbezogener Daten entscheidet.

2. Datenverarbeitung zur Auftragsabwicklung

2.1
Zur Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten im Falle einer Auftragserteilung erfassen, speichern und bearbeiten wir gegebenenfalls Abbildungen von Personen, die Rückschlüsse auf die Identität der abgebildeten Personen zulassen.
Sofern Bilddateien zur Speicherung und/oder Bearbeitung an externe Dienstleister weitergegeben werden, informieren wir Sie hierüber im jeweiligen Angebot. Eine darüberhinausgehende Weitergabe erfolgt nicht.
Die vorgenannten Verarbeitungsvorgänge erfolgen ausschließlich zum Zwecke der Auftragsabwicklung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Nach abschließender Abwicklung des Auftrags werden die betreffenden Bilddateien vollständig gelöscht, sofern keine anderweitige Vereinbarung getroffen wurde.

2.2
Ihre Zahlungsdaten werden im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das beauftragte Kreditinstitut weitergegeben, soweit dies für die Abwicklung erforderlich ist. Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

3. Rechte der betroffenen Personen

Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen umfassende Rechte. Hierzu gehören insbesondere:

  • Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO)

  • Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)

  • Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)

  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)

  • Recht auf Unterrichtung (Art. 19 DSGVO)

  • Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)

  • Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)

  • Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO)

3.2 Widerspruchsrecht
Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten aufgrund unseres berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) verarbeiten, haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch mit Wirkung für die Zukunft einzulegen.
Werden personenbezogene Daten zur Direktwerbung verarbeitet, können Sie jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung zum Zwecke dieser Werbung einlegen.

4. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten

Die Dauer der Speicherung personenbezogener Daten richtet sich nach der jeweiligen Rechtsgrundlage, dem Verarbeitungszweck und – sofern einschlägig – den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (z. B. handels- oder steuerrechtliche Vorschriften).

Bei Verarbeitung auf Grundlage einer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) erfolgt die Speicherung bis zum Widerruf der Einwilligung.
Bestehen gesetzliche Aufbewahrungsfristen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), werden die Daten nach Ablauf der Fristen gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder -anbahnung erforderlich sind.
Bei Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) erfolgt die Speicherung, bis Sie Ihr Widerspruchsrecht ausüben, sofern keine überwiegenden schutzwürdigen Gründe bestehen.
Gespeicherte personenbezogene Daten werden gelöscht, sobald sie für die Zwecke, für die sie erhoben oder verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind.